Energiewende Unterallgäu Nordwest

Von 40 auf 60 Prozent erneuerbare Endenergie bei Strom und Wärme in nur fünf Jahren – das ist Ziel des Projekts Energiewende Unterallgäu Nordwest. Dafür wird in einem Teil des Landkreises Unterallgäu zusammen mit vielen Partnern eine beschleunigte Energiewende umgesetzt.

Leistungen und Chancen für die Energiewende

Ob Hausbesitzer oder Bauherr, Unternehmen oder Kommune, Biogas- oder Photovoltiakanlagen-Betreiber – die Energiewende Unterallgäu Nordwest unterstützt alle Akteure in ihrem Bestreben, Energie effizienter einzusetzen und aus erneuerbaren Quellen zu gewinnen.

Projekte in der Modellregion

Die Energiewende Unterallgäu Nordwest setzt sich aus vielen einzelnen Elementen zusammen, die es zu koordinieren gilt. Wir stellen Ihnen vorbildliche Projekte aus der Modellregion kurz vor. Im Zusammenspiel sorgen die Einzelprojekte für eine erfolgreiche Energiewende.

Aktuelles

Zum Thema

Solaroffensive Unterallgäu: Infoabende zum Thema Photovoltaik und Stromspeicher

Lohnt sich eine Photovoltaik-Anlage auf dem Dach überhaupt? Was bringt die Kombination mit einem Stromspeicher? Diese und andere Fragen werden bei Infoabenden in Babenhausen, Kirchheim, Winterrieden, Lachen und Breitenbrunn in Zusammenarbeit mit dem Energie- und Umweltzentrum Allgäu beantwortet. eza!-Experte Robert Immler wird bei der Veranstaltung auch das Solarkataster vorstellen.

Die einzelnen Termine im Überblick:

7. Mai: VG Babenhausen, 19 Uhr im Gasthof Rössle

14. Mai: Kirchheim, 19.30 Uhr im Bürgersaal

24. Mai: Winterrieden, 20 Uhr im Rathaus (Schulungsraum)

29. Mai: Lachen, 19 Uhr im Vereinsheim

13. Juni: Breitenbrunn, 19.30 Uhr im Gasthof März

Weitere Infos

Exkursion zur Vorzeigegemeinde Wildpoldsried zeigt Potenziale der Energiewende

Die Idee für die Exkursion war bereits im Herbst vergangenen Jahres beim Planspiel Energiespardorf in Babenhausen entstanden. Jetzt war es soweit: Bürgermeister Hermann Lochbronner aus Kirchheim und weitere 20 Gemeinderäte/Innen sowie Energieteammitglieder aus Kirchheim und Eppishausen besuchten Wildpoldsried, um sich den Werdegang der Klimaschutz-Vorzeigegemeinde vor Ort anzusehen.

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Informationsveranstaltung Energieeffizienz in kommunalen Liegenschaften

Im Rahmen des Projekts Energiewende Unterallgäu Nordwest haben wir in der letzten Zeit 47 Gebäudebegehungen in 14 Kommunen durchgeführt. Dabei haben wir festgestellt: oft sind durch einfache Maßnahmen, wie das Anpassen der Regelungs- und Steuerungseinstellungen, schnell und einfach Einsparungen an Energie, Kosten und CO2-Emissionen möglich.

Biogas-Infotage in Ulm

Zum dritten Mal fanden dieses Jahr die Biogas Infotage Mal in Ulm statt. Der Standort auf dem Ulmer Messegelände bot rund 120 Ausstellern die Möglichkeit, den zahlreichen Besuchern zu zeigen, welche Neuerungen und Entwicklungen es in diesem Bereich gibt. Auch das Projekts Energiewende Unterallgäu war mit einem Stand vertreten, der viele Besucher und Aussteller zum Gespräche anlockte. Zudem hielten renommierte Referenten interessante Vorträge.

Energieberatungsstelle in der VG Erkheim eröffnet

Voraussetzung für das Gelingen der Energiewende ist der sparsame Umgang mit Energie in den privaten Haushalten. Die Gemeinden der VG Erkheim haben daher in Zusammenarbeit mit dem Energie- und Umweltzentrum Allgäu (eza!) im Gemeinschaftshaus Erkheim eine Energieberatungsstelle eröffnet. Dort können sich alle Bürger der VG Erkheim jeden 1. und 3. Mittwoch im Monat von 17 bis 20 Uhr kostenlos Tipps zum Bauen und Sanieren sowie zum Einsatz erneuerbarer Energien holen. Eine telefonische Anmeldung unter 08336-802410 ist erforderlich.

Die Bürger bekommen in der Energieberatungsstelle kompetente und neutrale Auskünfte zu allen Themen aus dem Bau- und Energiebereich. Das beinhaltet Fragen zum Neubau, zur Sanierung, zur Energieeinsparung oder zur Nutzung erneuerbarer Energien und natürlich auch zu allen öffentlichen Förderprogrammen.

Energie- und Förderberatung mit kostenlosen Gebäude-Kurzchecks in Heimertingen

In Heimertingen wird Hausbesitzern eine Energie- und Förderberatung angeboten. Beim kostenlosen Gebäude-Kurzcheck spürt ein unabhängiger eza!-Energieberater im Haus Möglichkeiten auf, wie der Wohnkomfort gesteigert, der Wert des Gebäudes erhalten und Energiekosten eingespart werden können. Auch die Potenziale für die Nutzung der Solarenergie werden analysiert.

Insgesamt 50 dieser Impulsberatungen, bei der der eza!-Experte auch passende Förderprogramme aufzeigt, werden in Heimertingen angeboten. Anmelden können sich Besitzer von Ein- oder Zweifamilienhäusern mit Bauantrag oder Bauanzeige vor dem 01.02.2002. Anmeldungen nimmt Frau Kienle von der Gemeinde Heimertingen unter der Telefonnummer 08335-234 montags und dienstags von 8:00 Uhr bis 10:00 Uhr, mittwochs von 15:00 Uhr bis 17:00 Uhr und donnerstags von 16:00 Uhr bis 18:30 Uhr entgegen. Die Anmeldung per E-Mail ist auch möglich: heimertingen(at)vg-boos.de  (bitte Anschrift, Telefonnummer und E-Mail-Adresse sowie Baujahr des Hauses angeben).

Planspiel Energiespardorf ein voller Erfolg

Überaus positiv war die Resonanz der 25 Teilnehmer am Planspiel Energiespardorf im Rahmen des Projekts Energiewende Unterallgäu Nordwest. Im Spiel erarbeiteten Bürgermeister, Gemeinderäte und Energieteam-Mitglieder Chancen sowie Lösungsansätze, wie klimaschonendes Leben und Wirtschaften in unseren Kommunen möglich ist und welcher Mehrwert dabei für die Gemeinden und ihre Bürger entstehen kann.

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Solarkataster: Energierechner für jedes Hausdach

„Das Solarkataster ist ein Angebot für jeden Bürger aus dem Unterallgäu und aus Memmingen, der eine Dachfläche hat.“ So umschreibt Landrat Hans-Joachim Weirather das neue Online-Angebot, das Teil des  Projekts Energiewende Unterallgäu Nordwest und zusätzlich auf Memmingen und das gesamte Unterallgäu ausgeweitet wurde. Das Solarkataster steht kostenlos zur Verfügung und gibt für jedes Hausdach an, welcher Stromertrag dort mit welcher Zahl, Art und Platzierung von Modulen erzielt werden kann und wann sich die Anlage wirtschaftlich rechnet. Das Online-Kataster-Angebot basiert auf Laserscannerdaten, die von einem Flugzeug aus gewonnen werden. Daraus entstehen interaktive Karten für das Internet. Berücksichtigt werden auch die nutzbare Sonneneinstrahlung und die individuelle Verschattungssituation durch Bäume, Aufbauten oder andere Gebäude. Auch der Einsatz eines Batteriespeichers oder die Kombination mit einer Solarthermieanlage lässt sich einplanen.

Zum Solarkataster