Aktuelles aus der Modellregion Unterallgäu Nordwest

Von 40 auf 60 Prozent erneuerbare Endenergie bei Strom und Wärme in nur fünf Jahren – das ist Ziel des Projekts Energiewende Unterallgäu Nordwest. Dafür wird in einem Teil des Landkreises Unterallgäu zusammen mit vielen Partnern eine beschleunigte Energiewende umgesetzt.

An dieser Stelle finden Sie aktuelle Informationen über Projekte und Veranstaltungen in der Modellregion.

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Zukunftskonferenz Regionale Energiewende am 5./6. Februar

Bei der Zukunftskonferenz Regionale Energiewende am 5. und 6. Februar 2019 in Westerheim-Günz werden Ideen und Geschäftsmodelle zum weiteren Ausbau von Erneuerbarer Energien und Möglichkeiten des intelligent Zusammenspiels in den Strom- und Wärmenetzen vorgestellt. Es handelt sich dabei gleichzeitig um die Abschlusskonferenz des Projekts Energiewende Unterallgäu Nordwest. Veranstalter der Konferenz mit Infofahrten und einem Fachforum Biogas sind das Energie- und Umweltzentrum Allgäu (eza!) sowie die Agentur für Erneuerbare Energien (AEE).

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Sehr gut besucht war die letzte Beiratssitzung des Projekts Energiewende Unterallgäu Nordwest. Unter anderem hielt LEW-Vorstandsmitglied Norbert Schürmann einen interessanten Vortrag über die Flexibilisierungspotenziale im Bereich Stromerzeugung und -verbrauch.

Beirat trifft sich zum letzten Mal

Landrat Hans-Joachim Weirather konnte zahlreiche Bürgermeister sowie Vertreter von Ämtern und Unternehmen bei der letzten Beiratssitzung des Projekts Energiewende Unterallgäu Nordwest begrüßen. Unter anderem wurden die Sitzungsteilnehmer durch eza! über die aktuellen Projektfortschritte und Möglichkeiten zur Fortführung der Aktivitäten über das Projektende hinaus informiert. Norbert Schürmann (Vorstandsmitglied der Lechwerke AG) erläuterte, wie wichtig es für das Gelingen der Energiewende ist, die großen Flexibilisierungspotenziale im Bereich Stromerzeugung und –verbrauch zu nutzen. Felix Steber von der Firma Öko-Haus stellte den Werdegang seines Unternehmens dar, das seit 20 Jahren voll auf Nachhaltigkeit und Erneuerbare Energien setzt. Anschließend berichtete Benningens Bürgermeister Martin Osterrieder über die Fortschritte beim Wärmenetzprojekt in seiner Gemeinde. Unterstützung gibt es dabei von eza! im Rahmen der Energiewende Unterallgäu. Gastreferent Niels Alter vom C.A.R.M.E.N. e.V. aus Straubing stellte die derzeit attraktiven Fördermöglichkeiten von Nahwärmeprojekten vor.

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Der Nikolaus und sein Knecht Ruprecht verteilten bei der letzten Beiratssitzung Geschenke - unter anderem an Landrat Hans-Joachim Weirather wegen seiner tollen Unterstützung für das Projekt.

Viel Lob vom Nikolaus für die Akteure der Energiewende Unterallgäu Nordwest

Überrascht wurden die Teilnehmer der Beiratssitzung vom Besuch des Heiligen Nikolaus mit seinem Knecht Ruprecht. Überwiegend lobende Worte fand der Bischof für das Engagement der Anwesenden am Gelingen des Projekts. Besonders hervorgehoben wurden beispielsweise das Nahwärmeprojekt in Westerheim, die Energieteamarbeit in Lachen, PV-Anlage und Wärmeprojekte in Winterrieden, der Einsatz von Ulrich Haselbeck (LEW) für die Erstellung von Studien und Berechnungen. Ein Sonderlob bekam für seine Unterstützung Landrat Hans-Joachim Weirather, der selber PV-Anlagen und Batteriespeicher installiert hat und stets hinter dem Projekt Energiewende Unterallgäu Nordwest steht.

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August Striegel, 2. Bürgermeister von Heimertingen (Zweiter von rechts), und Franz Grauer, 1. Bürgermeister von Kirchhaslach (Zweiter von links), freuten sich über Platz eins und zwei ihrer Gemeinden beim PV-Anlagen-Wettbewerb.  

Freibier für Heimertingen und Kirchhaslach als Sieger des PV-Wettbewerbs

Im Rahmen der Solaroffensive Unterallgäu war ein Wettbewerb für die Kommunen in der Modellregion mit dem höchsten Zubau an PV-Anlagenleistung ausgerufen worden. Jetzt wurden die Sieger gekürt. Platz eins und damit 300 Liter Bier, die von der Batteriespeicherfirma Varta in Nördlingen gesponsert wurden, gingen nach Heimertingen. Hier wurden im Zeitraum März bis Oktober mehr als 600 kW Anlagenleistung zugebaut. Zweiter Bürgermeister August Striegel lobte dabei vor allem den Vortragsabend von eza! zum Thema Photovoltaik und Speicher im Rahmen der Solarkampagne. Platz zwei sicherte sich Kirchhaslach. Bürgermeister Franz Grauer freute sich über 200 Liter Freibier, die beim nächsten Dorffest ausgeschenkt werden sollen. Dass Kirchhaslach so weit vorne landete, lag insbesondere an der neuen gemeindeeigenen PV-Anlage auf dem Dach des Bauhofs. Sie versorgt die die Kläranlage und den Bauhof mit Solarstrom. Dank des zusätzlich installierten ca. 50 kWh großen Batteriespeichers kann der Großteil des von der Kläranlage benötigten Stroms selbst erzeugt werden.

Karl Geller von der Berufsschule Mindelheim stellt das Planspiel Energiespardorf vor, das mithilfe von Asylbewerbern gebaut wurde und das bei den Teilnehmern bestens ankommt.

Mit dem Planspiel Energiespardorf die Energiewende (be)greifbar machen

Was wäre, wenn man alle Straßenlaternen mit energiesparenden LED-Leuchten ausstatten würde? Wenn jeder einen stromsparenden Kühlschrank hätte? Wenn viele Haushalte ihre Heizungspumpen austauschen würden? Welche unterschiedlichen Interessen prallen bei der Energiewende aufeinander? Beim Planspiel Energiespardorf kann das und vieles mehr simuliert werden. Die Teilnehmer bekommen dafür verschiedene Gerätschaften, die im Spielfeld eingesteckt werden: Beleuchtung, Herd, zum Kochen, Waschmaschine, Kühlschrank/Gefrierkombination und vieles mehr. Hier wird die Energiewende (be)greifbar. Betreut und moderiert wird das Spiel vom Berufsschullehrer Karl Geller aus Mindelheim - eine tolle Idee und Umsetzung, die bei den Teilnehmern super ankommt und so manchem von ihnen die Augen geöffnet hat! 

Norbert Schürmann, Vorstandsmitglied der Lechwerke AG, über das Projekt Energiewende Unterallgäu Nordwest, die Fortschritte in der Modellregion und das neue Power-to-Heat Projekt FLair.

LEW testet mit Projekt FLair neues Power-to-heat Konzept

Für Norbert Schürmann, Vorstandsmitglied der Lechwerke AG, ist ein entscheidender Punkt für das Gelingen der Energiewende, Erzeugung und Verbrauch von erneuerbaren Energien besser in Einklang zu bringen. Der verstärkte Einsatz von Solarstrom im Wärmebereich kann dabei einen wichtigen Beitrag leisten, so Schürmann. Die Lechwerke AG erprobt daher mit Partnern in den kommenden Monaten im Rahmen des Projekts Energiewende Unterallgäu Nordwest ein neues Power-to-Heat Konzept. Der Projektname FLair ist dabei Programm:
Flexible Lasten intelligent regeln. Dabei werden Nachtspeicherheizungen stellvertretend für vorhandene und künftige Verbraucher im Bereich privater Haushalte so gesteuert, dass möglichst viel regional erzeugter Strom genutzt wird. In fünf bis zehn ausgewählten Haushalten testen die Projektpartner in den kommenden Monaten das Konzept in der Praxis. 

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In der VG Erkeim werden kostenlose Kurzcheck als Vor-Ort-Beratungen angeboten. Foto: eza!

Kostenlose Kurzchecks in der VG Erkheim - Infoabend am 10. Oktober

In welchem Zustand befindet sich mein Haus? Wie können der Energieverbrauch gesenkt und gleichzeitig der Wohnkomfort gesteigert werden? Diese und andere Fragen werden beim Kurzcheck beantwortet, den die Verwaltungsgemeinschaft Erkheim den Bürgern in Zusammenarbeit mit dem Energie- und Umweltzentrum Allgäu (eza!) von 5. bis 30. November kostenlos anbietet. Bei den angebotenen Kurzchecks, deren Zahl in der VG Erkheim auf 70 begrenzt ist und für  Ein- und Zweifamilienhäuser gilt, die vor 2002 errichtet wurden, handelt es sich um einen Service im Rahmen des Projekts „Energiewende Unterallgäu Nordwest“. Interessierte Hausbesitzer können sich bis 25. Oktober unter 0831-960286-73 oder E-Mail info@eza-allgaeu.de für einen Kurzcheck anmelden. Am Mittwoch, 10. Oktober, wird das Beratungsangebot bei einer Infoveranstaltung im Wirtshaus Akut (Memminger Str. 35 a, in 87746 Erkheim) vorgestellt. Beginn ist um 19.30 Uhr.

Alois Müller GmbH - CO2 neutrale Fabrik

Ein absolutes Vorbild im Bereich Industriebau ist die neue  Fabrik der Alois Müller Gruppe, in der CO2-neutrale Energiemodulsysteme und andere versorgungstechnische Komponenten wie Rohrleitungssystemen hergestellt werden. Eine 1,1 MW-PV-Anlage (10.000 m²) deckt rund rund 90 Prozent der Strombedarfs ab. Die verbleibenden 10 Prozent liefert ein Blockheizkraftwerk. Ein Großteil des Wärmebedarfs wird klimafreundlich durch eine 200 kW Pelletheizanlage und durch mit PV-Strom betriebene Wärmepumpen bereitgestellt. Durch ein intelligentes Energiesystem werden die Prozesse in der Firma bestmöglich auf die eigene Stromerzeugung abgestimmt. Wärme, Kälte und Druckluft können über Pufferpeicher über mehrere Tage gespeichert werden. Hierdurch kann Sonnenenergie auch an Wochenenden genutzt und gespeichert werden. Schlechtwetter-Tage lassen sich mühelos überbrücken.

Solarstrom für die Kläranlage Winterrieden.

Photovoltaikanlage versorgt Kläranlage in Winterrieden mit Strom

Winterriedens 2. Bürgermeister und Energieteamleiter Manfred Kienle stellt im Film die neue Photovoltaikanlage vor, mit der die gemeindeeigene Kläranlage versorgt wird. Die Gemeinde erwartet, dass künftig zwischen 30 und 40 Prozent des Jahresstrombedarfs der Kläranlage selbst erzeugt und die jährlichen Stromkosten somit um circa 3.000 Euro gesenkt werden können. Im Rahmen des Projekts Energiewende Unterallgäu Nordwest war eine Wirtschaftlichkeitsberechnung für verschiedene Anlagenvarianten erstellt worden. Auch darüber hinaus gab es Unterstützung für die Gemeinde Winterrieden.

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Im Bild von links: Martin Sambale (eza!), Landrat Hans-Joachim Weirather, die Bundestagsabgeordneten Stephan Stracke und Dr. Georg Nüßlein, Norbert Schürmann (LEW) und Andreas Müller von der Alois Müller Produktions GmbH. Foto: eza!

Bundestagsabgeordnete informieren sich über Projektfortschritte

Ein Bild von den Fortschritten beim Projekt Energiewende Unterallgäu Nordwest machten sich die beiden Bundestagsabgeordneten Dr. Georg Nüßlein und Stephan Stracke. Unter anderem stand in Günz die Besichtigung der Biogasanlage der Familie Harzenetter auf dem Programm, die dank eines modernisierten Blockheizkraftwerks Strom und Wärme bedarfsgerecht produziert. Beeindruckt zeigten sich die Bundestagsabgeordneten auch von der CO2-neutralen Fabrik der Alois Müller Produktions GmbH in Ungerhausen. Norbert Schürmann, Vorstandsvorsitzender der Lechwerke AG stellte Stracke und Nüßlein zudem das Projekt FLAIR (Flexible Lasten intelligent regeln) vor, bei dem es um eine flexible Verlagerung von Lasten am Beispiel von Speicherheizungen geht. Landrat Hans-Joachim Weirather und Westerheims Bürgermeisterin Christa Bail wiesen auf die Bedeutung des Projekts für die Region hin. In Westerheim wird beispielsweise überlegt, mit Unterstützung der Projektpartner ein Nahwärmenetz mit Hackschnitzelanlage aufzubauen.

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Gut besucht waren die Photovoltaik-Infoabende in der Modellregion. Foto: eza!

Gut besuchte Infoabende zum Thema Photovoltaik, Speicher und E-Mobilität

Ein Erfolg waren die Photovoltaik-Infoabende in Babenhausen, Kirchheim, Winterrieden, Lachen, Breitenbrunn und Erkheim. Zur jüngsten Veranstaltung in Erkheim kamen 70 Besucher! Lohnt sich eine Photovoltaik-Anlage auf dem Dach? Was bringt die Kombination mit einem Stromspeicher? Diese und andere Fragen beantworteten Experten von eza!, LEW und der Firma Öko-Haus. Auf dem Programm standen mehrere Vorträge – auch zum Thema Elektromobilität. Zudem stellte eza!-Fachmann Robert Immler das Solarkataster vor, das mit wenigen Mausklicks im Internet für jedes Gebäude im Landkreis Unterallgäu und der Stadt Memmingen anzeigt, wie geeignet das Hausdach für die Installation einer PV- oder Solarthermieanlage ist und welche Erträge zu erwarten sind.

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Gut besucht war die Infoveranstaltung zum Thema Nahwärmenetz in Benningen. Foto: eza!

Benningen: Bürger informieren sich über mögliches Nahwärmenetz im Ort

Hackschnitzel aus dem gemeindeeigenen Wald verfeuern und unabhängig von Öl und Gas werden - durch ein Nahwärmenetz in Benningen könnten zahlreiche Häuser im Ortskern mit klimafreundlicher und preisstabiler Wärmeenergie versorgt werden, so der Plan der Gemeinde. Angesichts der ohnehin anstehenden Tiefbauarbeiten im Zuge der Dorferneuerung und dank aktuell sehr lukrativer Fördermöglichkeiten wäre der Zeitpunkt für ein solches Projekt optimal. eza! unterstützt die Gemeinde im Rahmen des Projekts Energiewende Unterallgäu bei der Vorbereitungs- und Planungsarbeit. Unter anderem wurde ein Informationsabend für Bürger organisiert, bei dem Experten von eza! und vom regionalen Heizungs- und Anlagenbauer Andreas Müller (Alois Müller GmbH) die zahlreichen Besucher über die Chancen informierten.

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Infos zum Projekt Energiewende Unterallgäu Nordwest gab es beim Naturgemeindetag in Kettershausen. Foto: eza!

Projekt Energiewende Unterallgäu beim Naturgemeindetag vorgestellt

Erstmals wurde in Kettershausen der Naturgemeindetag ausgetragen. Im nordwestlichsten Ort der Modellregion ging es dabei um Themen aus den Bereichen Umwelt, Energie und Klimaschutz. Am Stand des Projekts Energiewende Unterallgäu konnten sich die zahlreichen Besucher über die Fortschritte und Angebote des Projekts informieren. Zudem stand am Nachmittag ein eza!-Vortrag zum Thema Eigenstromerzeugung auf dem Programm.

FNR-Projektmanager Dr. Thorsten Gottschau (Vierter von rechts) beim Gruppenbild mit Akteuren der Projekts Energiewende Unterallgäu Nordwest.

Besuch von der Fachagentur Nachwachsende Rohstoffe

Bei seinem Besuch in der Modellregion machte sich Dr. Thorsten Gottschau von der Fachagentur Nachwachsende Rohstoffe e.V. (FNR) ein Bild von den Fortschritten des Projekts Energiewende Unterallgäu Nordwest. Für das dreijährige Projekt gibt es eine Förderung von knapp 870.000 Euro aus dem Energie- und Klimafonds der Bundesregierung über das Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL) und dessen Projektträger, die FNR. Unter anderem standen Besichtigungen der CO2-neutralen Fabrik der Alois Müller GmbH sowie deren Hackschnitzelanlage mit Wärmenetz und der Biogasanlage von Benedikt Harzenetter in Günz auf dem Programm. FNR-Projektmanager Dr. Thorsten Gottschau zeigte sich zufrieden mit dem bisherigen Projekt-Verlauf. Unter den Akteuren der Modellregion, die er bei seinem Besuch traf, waren unter anderem Landrat Hans-Joachim Weirather, Andreas Müller (Geschäftsführer Alois Müller GmbH), Ulrich Haselbeck (Komunalmanager Lechwerke AG), Martin Sambale (eza!-Geschäftsführer), Arno Pöhlmann (eza!), Dr. Thorsten Gottschau (FNR-Projektmanager), Christa Bail (1. Bürgermeisterin Westerheim), Josef Fickler (1. Bürgermeister Ungerhausen) und Sebastian Hartmann (eza!) - siehe Bild links.

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Sebastian Hartmann von eza! berichtete bei der jüngsten Beiratssitzung über die Fortschritte der Solaroffensive in der Modellregion. Zudem stellten drei Bürgermeister - Christa Bail aus Westerheim, Josef Diebolder aus Lachen und Roman Albrecht aus Trunkelsberg - Projekte aus ihren Gemeinden vor. Foto: eza!

Beratungen für Biogasanlagenbetreiber sind in vollem Gange

Gut besucht war die jüngste Beirastsitzung, bei der die Mitglieder über die Fortschritte des Projekts Energiewende Unterallgäu Nordwest unterrichtet wurden. Unter anderem wurden erste Ergebnisse der Machbarkeitsstudien zur besseren Abwärmenutzung sowie Modernisierungsmaßnahmen an Biogasanlagen in der Modellregion vorgestellt. Die Umsetzungsberatungen, die von Experten  des Vereins renergie Allgäu e.V. durchgeführt werden, sind in vollem Gange. eza!-Geschäftsführer Martin Sambale ging auf das Thema kommunales Energiemanagement ein. Es gehe darum, in kommunalen Liegenschaften den Verbrauch zu beobachten und die Anlagentechnik zu optimieren. Dieses Angebot soll auch nach dem Förderzeitraum bestehen bleiben. Landrat Weirather stellte eine Bezuschussung des Landkreises in Aussicht, damit die Beratung auch Landkreis-Gemeinden außerhalb der Modellregion zu gleichen Bedingungen offen steht. Norbert Schürmann, Vorstandsmitglied der Lechwerke AG, wies darauf hin, dass unter den regenerativen Energien der Solarstrom in der Modellregion auch künftig eine zentrale Rolle spielen werde, insbesondere dank Batteriespeichern. Die Lechwerke AG untersuche derzeit, wie Solarstrom noch flexibler genutzt werden kann.

300 Liter Freibier für die Gemeinde mit dem höchsten PV-Zubau

Im Rahmen der Solaroffensive ist ein Wettbewerb für die Kommunen in der Modellregion gestartet worden. Die Gemeinde mit dem höchsten einwohnerbezogenen Zubau an PV-Anlagenleistung im Kampagnenzeitraum von Mai bis Oktober erhält für das Dorffest im kommenden Jahr 300 Liter Freibier - gesponsert von Varta. Der zweitplatzierten Gemeinde winken 200 Liter Freibier.

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Kostenlose Neubauberatung in Kirchheim

Wie baue ich heute nach dem aktuellen Stand der Technik? Welche Möglichkeiten habe ich beim Einsatz erneuerbarer Energien? Und welche öffentlichen Förderprogramme kann ich nutzen? Antworten auf diese und andere Fragen bekommen Bauherren in Kirchheim bei der kostenlosen Neubauberatung. Die Beratungen im Rahmen des Projekts Energiewende Unterallgäu Nordwest finden jeweils am Donnerstag, 21. Juni, 28. Juni und 5. Juli von 17 bis 20 Uhr statt.

Die Anmeldung zur persönlichen Energieberatung erfolgt telefonisch bei Monika Engstle unter der Telefonnummer 08266-8608-12 (Montag bis Freitag 8 bis 12 Uhr und Donnerstag von 15 bis 18 Uhr).

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Solaroffensive Unterallgäu: Infoabende zum Thema Photovoltaik und Stromspeicher

Lohnt sich eine Photovoltaik-Anlage auf dem Dach überhaupt? Was bringt die Kombination mit einem Stromspeicher? Diese und andere Fragen werden bei Infoabenden in Babenhausen, Kirchheim, Winterrieden, Lachen und Breitenbrunn beantwortet. Auf dem Programm stehen mehrere Vorträge – auch zum Thema Elektromobilität – von Vertretern des Energie- und Umweltzentrums Allgäu sowie der Lechwerke AG und der Firma Öko-Haus. eza!-Experte Robert Immler wird bei der Veranstaltung auch das Solarkataster vorstellen.

Die einzelnen Termine im Überblick:

13. Juni: Breitenbrunn, 19.30 Uhr im Gasthof März

4. Juli: Erkheim, 19.30 Uhr im Bistro Akut

Weitere Infos

Exkursion zur Vorzeigegemeinde Wildpoldsried zeigt Potenziale der Energiewende

Die Idee für die Exkursion war bereits im Herbst vergangenen Jahres beim Planspiel Energiespardorf in Babenhausen entstanden. Jetzt war es soweit: Bürgermeister Hermann Lochbronner aus Kirchheim und weitere 20 Gemeinderäte/Innen sowie Energieteammitglieder aus Kirchheim und Eppishausen besuchten Wildpoldsried, um sich den Werdegang der Klimaschutz-Vorzeigegemeinde vor Ort anzusehen.

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Informationsveranstaltung Energieeffizienz in kommunalen Liegenschaften

Im Rahmen des Projekts Energiewende Unterallgäu Nordwest haben wir in der letzten Zeit 47 Gebäudebegehungen in 14 Kommunen durchgeführt. Dabei haben wir festgestellt: oft sind durch einfache Maßnahmen, wie das Anpassen der Regelungs- und Steuerungseinstellungen, schnell und einfach Einsparungen an Energie, Kosten und CO2-Emissionen möglich.

Biogas-Infotage in Ulm

Zum dritten Mal fanden dieses Jahr die Biogas Infotage Mal in Ulm statt. Der Standort auf dem Ulmer Messegelände bot rund 120 Ausstellern die Möglichkeit, den zahlreichen Besuchern zu zeigen, welche Neuerungen und Entwicklungen es in diesem Bereich gibt. Auch das Projekts Energiewende Unterallgäu war mit einem Stand vertreten, der viele Besucher und Aussteller zum Gespräche anlockte. Zudem hielten renommierte Referenten interessante Vorträge.

Energieberatungsstelle in der VG Erkheim eröffnet

Voraussetzung für das Gelingen der Energiewende ist der sparsame Umgang mit Energie in den privaten Haushalten. Die Gemeinden der VG Erkheim haben daher in Zusammenarbeit mit dem Energie- und Umweltzentrum Allgäu (eza!) im Gemeinschaftshaus Erkheim eine Energieberatungsstelle eröffnet. Dort können sich alle Bürger der VG Erkheim jeden 1. und 3. Mittwoch im Monat von 17 bis 20 Uhr kostenlos Tipps zum Bauen und Sanieren sowie zum Einsatz erneuerbarer Energien holen. Eine telefonische Anmeldung unter 08336-802410 ist erforderlich.

Die Bürger bekommen in der Energieberatungsstelle kompetente und neutrale Auskünfte zu allen Themen aus dem Bau- und Energiebereich. Das beinhaltet Fragen zum Neubau, zur Sanierung, zur Energieeinsparung oder zur Nutzung erneuerbarer Energien und natürlich auch zu allen öffentlichen Förderprogrammen.

Energie- und Förderberatung mit kostenlosen Gebäude-Kurzchecks in Heimertingen

In Heimertingen wird Hausbesitzern eine Energie- und Förderberatung angeboten. Beim kostenlosen Gebäude-Kurzcheck spürt ein unabhängiger eza!-Energieberater im Haus Möglichkeiten auf, wie der Wohnkomfort gesteigert, der Wert des Gebäudes erhalten und Energiekosten eingespart werden können. Auch die Potenziale für die Nutzung der Solarenergie werden analysiert.

Insgesamt 50 dieser Impulsberatungen, bei der der eza!-Experte auch passende Förderprogramme aufzeigt, werden in Heimertingen angeboten. Anmelden können sich Besitzer von Ein- oder Zweifamilienhäusern mit Bauantrag oder Bauanzeige vor dem 01.02.2002. Anmeldungen nimmt Frau Kienle von der Gemeinde Heimertingen unter der Telefonnummer 08335-234 montags und dienstags von 8:00 Uhr bis 10:00 Uhr, mittwochs von 15:00 Uhr bis 17:00 Uhr und donnerstags von 16:00 Uhr bis 18:30 Uhr entgegen. Die Anmeldung per E-Mail ist auch möglich: heimertingen(at)vg-boos.de  (bitte Anschrift, Telefonnummer und E-Mail-Adresse sowie Baujahr des Hauses angeben).

Planspiel Energiespardorf ein voller Erfolg

Überaus positiv war die Resonanz der 25 Teilnehmer am Planspiel Energiespardorf im Rahmen des Projekts Energiewende Unterallgäu Nordwest. Im Spiel erarbeiteten Bürgermeister, Gemeinderäte und Energieteam-Mitglieder Chancen sowie Lösungsansätze, wie klimaschonendes Leben und Wirtschaften in unseren Kommunen möglich ist und welcher Mehrwert dabei für die Gemeinden und ihre Bürger entstehen kann.

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Solarkataster: Energierechner für jedes Hausdach

„Das Solarkataster ist ein Angebot für jeden Bürger aus dem Unterallgäu und aus Memmingen, der eine Dachfläche hat.“ So umschreibt Landrat Hans-Joachim Weirather das neue Online-Angebot, das Teil des  Projekts Energiewende Unterallgäu Nordwest und zusätzlich auf Memmingen und das gesamte Unterallgäu ausgeweitet wurde. Das Solarkataster steht kostenlos zur Verfügung und gibt für jedes Hausdach an, welcher Stromertrag dort mit welcher Zahl, Art und Platzierung von Modulen erzielt werden kann und wann sich die Anlage wirtschaftlich rechnet. Das Online-Kataster-Angebot basiert auf Laserscannerdaten, die von einem Flugzeug aus gewonnen werden. Daraus entstehen interaktive Karten für das Internet. Berücksichtigt werden auch die nutzbare Sonneneinstrahlung und die individuelle Verschattungssituation durch Bäume, Aufbauten oder andere Gebäude. Auch der Einsatz eines Batteriespeichers oder die Kombination mit einer Solarthermieanlage lässt sich einplanen.

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