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Weltgrößter Einkaufswagen-Produzent nutzt Biogas

Die Wanzl Metallwarenfabrik in Kirchheim ist der weltweit größte Hersteller von Einkaufs- und Gepäcktransportwagen. Das Unternehmen nutzt die Wärme eines Blockheizkraftwerks auf seinem Gelände, das mit Biogas von der nahegelegenen Spöckmühle versorgt wird – angesichts der Vernetzung lokaler Akteure sowie des Einsatzes energieeffizienter Technologien und erneuerbarer Energien ein hervorragendes Beispiel für eine erfolgreiche Energiewende vor Ort.

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Biogasanlage versorgt in Günz Wohnhäuser und Gasthof mit Wärme

Bereits seit dem Jahr 2000 betreibt die Familie Harzenetter in Günz, einem Ortsteil der Gemeinde Westerheim, eine Biogasanlage. Um die Abwärme der Anlage optimal nutzen zu können, wurde im September 2016 ein Nahwärmenetz in Betrieb genommen, das neben sechs Wohnhäusern auch einen großen Gasthof mit Wärme versorgt. Eine zuverlässige Wärmeversorgung kann durch den Bau eines Pufferspeichers ganzjährig gewährleistet werden. Dank der Modernisierung des Blockheizkraftwerks kann die Anlage künftig bedarfsgerecht Strom und Wärme produzieren und leistet damit einen wichtigen Beitrag zu einer stabilen und verlässlichen Energieerzeugung in Zeiten der Energiewende.

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Nahwärmeversorgung Pleß: mehr als 130 Hausanschlüsse

Aus der Idee, die zwei Bürger der Gemeinde Pleß an einem Sonntag im Jahr 2012 hatten, entwickelte sich in den darauf folgenden Jahren ein über zehn Kilometer langes, ortsumfassendes Nahwärmenetz. Mittlerweile zählt die Genossenschaft bereits mehr als 130 Anschlüsse, darunter auch gemeindliche und kirchliche Gebäude. Als Hauptwärmequelle dienen zwei nahe gelegene Biogasanlagen. Zur Abdeckung der Spitzenlast wurden ein 75.000 Liter fassender Pufferspeicher sowie ein sehr selten benötigter Heizölkessel installiert. Der Jahresverbrauch an Wärme betrug zuletzt 2.100 MWh, wodurch CO2-Emissionen in Höhe von ca. 825 Tonnen eingespart werden konnten.