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Vor-Ort-Beratunskampagne mit Kurzchecks

Die Raumheizung im Gebäudebestand hat einen großen Anteil am Endenergieverbrauch in der Region. Daher ist eine Beratungskampagne wichtiger Teil des Projekts Energiewende Unterallgäu Nordwest. Ziel ist es, Hausbesitzer zu motivieren, in die Gebäudesanierung, in die Wärmeversorgung aus Bioenergie (zentral und dezentral) und in erneuerbare Energien zur Stromerzeugung zu investieren.

Im Rahmen des Projekts Energiewende Unterallgäu Nordwest sind 400 Kurzchcecks geplant. In folgenden Gemeinden ist die Kampagne mit den 60 bis 90 minütigen Impulsberatungen bereits erfolgreich abgeschlossen:

  • Babenhausen (36 Beratungen)
  • Egg an der Günz (33 Beratungen)
  • Kirchhaslach (42 Beratungen)
  • VG Memmingerberg (55 Beratungen)
  • Winterrieden (51 Beratungen)
  • VG Kirchheim (70 Beratungen)
  • VG Boos ohne Heimertingen (36 Beratungen)
  • Heimertingen (53 Beratungen)
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Neubauberatungen für Bauherren

Neben den Kurzchecks werden auch angehende Bauherren beraten. In folgende Kommunen im Projektgebiet sind bereits Neubauberatungen angeboten worden:

  • Erkheim
  • VG Boos
  • Heimertingen
  • Kirchheim
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LED-Straßenbeleuchtung in Winterrieden

In Zusammenarbeit mit dem Netzbetreiber Lechwerke (LEW)-Verteilnetz GmbH wurde der Bestand an Straßenbeleuchtung innerhalb der vergangenen drei Jahre nahezu vollständig auf LED als Leuchtmittel umgestellt. Obwohl der Bestand an Leuchten im besagten Zeitraum sogar noch zunahm, konnten durch die Maßnahmen erhebliche Einsparungen erzielt werden.

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Umrüstung der Straßenbeleuchtung in Heimertingen

Bereits vor der Tauschaktion 2018 konnte die Gemeinde Heimertingen einen Anteil von ca. 50 % LED-Leuchten im Bestand der Straßenbeleuchtung aufweisen. Jetzt wird dieser Anteil auf ca. 90 % erhöht (für Retrofit-Leuchten werden ebenfalls LED-Leuchtmittel verwendet). Im Vergleich zu den Vorjahren spart die Gemeinde durch diese Maßnahme jährlich 36.300 kWh Strom (58 % im Vergleich zum Jahr 2017) ein. Dies entspricht einer jährlichen Einsparung von ca. 21 Tonnen CO2. Der Tauschvertrag ist so konzipiert, dass die Investitionen in die neuen Leuchten innerhalb von acht Jahren allein durch die Stromkostenersparnis nahezu amortisiert sind.

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Top Lernklima dank Passivhaus-Bauweise

Der Erweiterungsbau der Realschule Babenhausen ist bestes Beispiel dafür, wie mit höchster Energieeffizienz beste Lernbedingungen geschaffen werden. Das Gebäude wurde in Passivhausbauweise ausgeführt. Der Heizwärmebedarf liegt nur bei 15 kWh/(m>a). Eine moderne Lüftungsanlage liefert stets frische Luft – auch dann, wenn die Köpfe einmal ordentlich rauchen. Die Schüler erleben hier hautnah, was Nachhaltigkeit bedeutet und lernen die Vorteile ökologischen Bauens kennen - ein wichtiger Aspekt für die Zukunft.