Exkursion zur Vorzeigegemeinde Wildpoldsried

Zum Thema
Zum Thema

Bei ihrem Besuch in der Vorzeigegemeinde Wildpoldsried bekam die Delegation aus dem Unterallgäu eindrucksvoll vor Augen geführt, welche Potenziale in der Energiewende für ländliche Kommunen stecken und wie die sonst abfließende Wertschöpfung dadurch im Ort bzw. in der Region gehalten werden kann. Zudem zeigt das Beispiel auch die positiven Auswirkungen der Projekte auf den Zusammenhalt der Bürger und die Identifikation mit dem Heimatort.

Zu Beginn des Besuchs hatte Wildpoldsrieds 2. Bürgermeister Günter Mögele in seinem interessanten Vortrag erläutert, wie seit mehr als 20 Jahren konsequent an den drei Säulen Energie, Holz und Wasser gearbeitet wird und wie aus einer der finanzschwächsten Kommune des Oberallgäus das weltbekannte Energiedorf wurde, das heute mehr als 800 Prozent des eigenen Strombedarfs im Ort erzeugt. Bürgereinbindung und –beteiligung spielen bei allen Projekten eine zentrale Rolle, sodass auch die kürzlich realisierten Windkraftprojekte mit 100 prozentiger Akzeptanz zur Umsetzung gebracht wurden. Kopf der Entwicklung ist der 1. Bürgermeister Wildpoldsrieds, Arno Zengerle, der stets auf der Suche nach neuen Projekten und Fördertöpfen ist. Projekte wie die Dorfheizung, das gemeindeeigene Hotel, Gasthof, Dorfladen oder Kiosk werden über die Dorfentwicklungs GmbH abgewickelt und betreut.