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Alois Müller GmbH: CO2-neutrale Fabrik

Ein absolutes Vorbild im Bereich Industriebau ist die neue  Fabrik der Alois Müller Produktions GmbH, in der CO2-neutrale Energiemodulsysteme und andere versorgungstechnische Komponenten wie Rohrleitungssystemen hergestellt werden. Eine 1,1 MW-PV-Anlage (10.000 m²) deckt rund rund 90 Prozent der Strombedarfs ab. Die verbleibenden 10 Prozent liefert ein Blockheizkraftwerk. Ein Großteil des Wärmebedarfs wird klimafreundlich durch eine 200 kW Pelletheizanlage und durch mit PV-Strom betriebene Wärmepumpen bereitgestellt. Überschüssige Wärme- und Kälteenergie geht in ein Wärmenetz mit benachbarten Firmen, die somit gleich mitversorgt werden. Durch ein intelligentes Energiesystem werden die Prozesse in der Firma bestmöglich auf die eigene Stromerzeugung abgestimmt. Wärme, Kälte und Druckluft können über Pufferpeicher über mehrere Tage gespeichert werden. Hierdurch kann Sonnenenergie auch an Wochenenden genutzt und gespeichert werden. Schlechtwetter-Tage lassen sich mühelos überbrücken.

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Energieeffizenz-Netzwerk für Unternehmen

Mit dem Energie-Effizienz-Netzwerk bietet eza! eine Plattform für den regelmäßigen Erfahrungsaustausch über realisierte Einsparungsmaßnahmen, eine systematische Bestandserfassung mit konkreten Maßnahmenvorschlägen sowie Informationen und Fachvorträge zu den Möglichkeiten der Effizienzsteigerung in den Unternehmen.

Das in der Modellregion gegründete Netzwerk besteht derzeit aus folgenden Unternehmen:

  • Baufritz GmbH & Co. KG
  • Joma Dämmstoffwerk GmbH
  • Wanzl Metallwarenfabrik GmbH
  • Ziegelwerk Klosterbeuren
  • Zimmerei Heckel GmbH
  • Anton Schöb Fenster- und Treppenbau GmbH & Co. KG
  • Kläranlage Winterrieden

Weitere Unternehmen sind herzlich willkommen.

Ihr Ansprechpartner: Felix Geyer

 

 

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Mehr Energieeffizienz dank neuer Rauchgasreinungsanlage

Das Ziegelwerk Klosterbeuren hat sich seit jeher einem verantwortungsvollem Umwelt-Management verschrieben. Allein in den vergangenen fünf Jahren investierte das Unternehmen mehr als 2,5 Millionen Euro in Energiesparmaßnahmen - zuletzt in die Erneuerung der seit 1993 betriebenen Rauchgasreinigungsanlage.

Herzstück der Anlage sind keramische Wabenkörper, die als Speichermasse in den Thermoreaktor eingesetzt wurden. Die wabenförmige Oberfläche ermöglicht dabei nicht nur eine effizientere Wärmeübertragung, sondern auch einen höheren Wirkungsgrad im Vergleich zur alten Anlage. Zudem benötigen die Wabenkörper eine geringere Ventilatorleistung, was zusätzlich elektrische Energie spart.