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Zu geringe Anschlussdichte für Ausbau des Nahwärmenetzes in Günz

Die Biogasanlage im Ortskern von Günz verfügt über nicht genutzte Restwärme. Ein Ziel des Projekts Energiewende Unterallgäu war es, die Betreiberfamilie dabei zu unterstützen, weitere Abnehmer für die Wärme zu finden, um das Wärmenetz entlang der Gartenstraße um 400 Meter erweitern zu können.
In den persönlichen Gesprächen zeigte sich allerdings, dass es im Ortsteil Günz der Gemeinde Westerheim ein Akzeptanzproblem hinsichtlich des Nahwärmeprojektes gibt. Stand heute konnten leider nicht genügend Hausbesitzer für einen Anschluss motiviert werden. Die Anschlussdichte ist zu niedrig, als dass ein wirtschaftlicher Ausbau und Betrieb des Netzes durchgeführt werden kann.

Zur Machbarkeitsstudie

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Biogas und Hackschnitzel: Winterrieden rüstet sich für die Zukunft

Ausgehend von der Biogasanlage der Familie Ruef im Osten der Gemeinde Winterrieden soll ein Wärmenetz im Ortskern installiert werden. Die Biogasanlage kann aufgrund ihrer Größe nur einen Teil des Wärmebedarfs bereitstellen. Ein Großteil der Wärme soll daher durch Hackschnitzelkessel erzeugt werden.
In einer Studie wurden die Umsetzbarkeit und Wirtschaftlichkeit des Vorhabens untersucht. Das Ergebnis zeigt eine sehr geringe Belegdichte aufgrund großer Gebäudeabstände sowie fehlender Großabnehmer im Bereich des Netzes. Aktuell laufen Gespräche hinsichtlich einer Optimierung der Trassenführung. Ziel des örtliche Energieteam bleibt es, eine Belegdichte von 1 MWh/Meter und Jahr zu erreichen.

Nähere Infos in der Machbarkeitsstudie

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Biogas-Beratung für Landwirte

Bei der Energiewende spielen Biogasanlagen eine wichtige Rolle. Deren Beitrag weiter auszubauen ist einer der Schwerpunkte des Projekts Energiewende Unterallgäu Nordwest.  Dafür ist unter anderem eine Beratungskampagne für Anlagenbetreiber gestartet worden. Damit beauftragt wurde der Verein renergie Allgäu e.V., der über reichlich Erfahrung auf diesem Gebiet verfügt.

Bei einer Infoveranstaltung ist die Kampagne vorgestellt worden. Mittlerweile sind auch Fragebögen an alle Betreiber von Biogasanlagen in der Modellregion verschickt worden.

Ihr Ansprechpartner Sebastian Hartmann

 

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Bioenergie Schwaben GmbH

Bereits seit dem Jahr 2000 betreibt die Bioenergie Schwaben GmbH eine Biogasanlage, die sich auf die Vergärung von Abfall- und Reststoffen spezialisiert hat. Das erzeugte Biogas wird derzeit noch vor Ort verstromt und zu einem großen Teil ins Netz eingespeist – die dabei anfallende Wärme wird in anderen Betriebszweigen (z.B. Hackschnitzeltrocknung) verwendet. Künftig möchte die die Bioenergie Schwaben GmbH den Weg der Biogas-Aufbereitung gehen. Das so erzeugte Biomethan soll ins Erdgasnetz eingespeist und regional verwertet werden. Abnehmer (wie z.B. ein Teil der Busflotte des ÖPNV) werden derzeit ermittelt.

Weitere Informationen

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Weltgrößter Einkaufswagen-Produzent nutzt Biogas

Die Wanzl Metallwarenfabrik in Kirchheim ist der weltweit größte Hersteller von Einkaufs- und Gepäcktransportwagen. Das Unternehmen nutzt die Wärme eines Blockheizkraftwerks auf seinem Gelände, das mit Biogas von der nahegelegenen Spöckmühle versorgt wird – angesichts der Vernetzung lokaler Akteure sowie des Einsatzes energieeffizienter Technologien und erneuerbarer Energien ein hervorragendes Beispiel für eine erfolgreiche Energiewende vor Ort.

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Biogasanlage versorgt in Günz Wohnhäuser und Gasthof mit Wärme

Bereits seit dem Jahr 2000 betreibt die Familie Harzenetter in Günz, einem Ortsteil der Gemeinde Westerheim, eine Biogasanlage. Um die Abwärme der Anlage optimal nutzen zu können, wurde im September 2016 ein Nahwärmenetz in Betrieb genommen, das neben sechs Wohnhäusern auch einen großen Gasthof mit Wärme versorgt. Eine zuverlässige Wärmeversorgung kann durch den Bau eines Pufferspeichers ganzjährig gewährleistet werden. Dank der Modernisierung des Blockheizkraftwerks kann die Anlage künftig bedarfsgerecht Strom und Wärme produzieren und leistet damit einen wichtigen Beitrag zu einer stabilen und verlässlichen Energieerzeugung in Zeiten der Energiewende.

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Nahwärmeversorgung Pleß: mehr als 130 Hausanschlüsse

Aus der Idee, die zwei Bürger der Gemeinde Pleß an einem Sonntag im Jahr 2012 hatten, entwickelte sich in den darauf folgenden Jahren ein über zehn Kilometer langes, ortsumfassendes Nahwärmenetz. Mittlerweile zählt die Genossenschaft bereits mehr als 130 Anschlüsse, darunter auch gemeindliche und kirchliche Gebäude. Als Hauptwärmequelle dienen zwei nahe gelegene Biogasanlagen. Zur Abdeckung der Spitzenlast wurden ein 75.000 Liter fassender Pufferspeicher sowie ein sehr selten benötigter Heizölkessel installiert. Der Jahresverbrauch an Wärme betrug zuletzt 2.100 MWh, wodurch CO2-Emissionen in Höhe von ca. 825 Tonnen eingespart werden konnten.